Culture Hacks: (Reverse) Mentoring

Mentoring bedeutet persönliches Erfahrungswissen an eine unerfahrenere Person (Mentee) weiterzugeben. Die Beziehung zwischen Mentor und Mentee äußert sich in einer Art Sparring, in dem Mentee auf das vorhandene Wissen des Mentors zurückgreift und daran wächst und lernt. In Organisationen beobachten wir dieses Sparring häufig für angehende Führungskräfte, Neuankömmlinge in der Organisation oder im Team, Auszubildende oder Praktianten. In Start-ups sind Mentoren ebenso sinnvoll und unterstützen eine Kultur in einem heranwachsenden Unternehmen aufzubauen und zu erhalten. Reverse Mentoring geht nicht den üblichen Weg: Statt von Alt an Jung, gibt hier Jung an Alt weiter. Zum Beispiel lernen Führungskräfte von den jungen Angestellten über die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Generation oder technisch ungeübte Angestellte lernen (grade in Zeiten der Digitalisierung) von den technisch versierten, meist jüngeren Kollegen nötiges Know-how.

So wird dafür gesorgt, dass Kultur und Werte der Organisation weitergegeben werden und erhalten bleiben. Der Zusammenhang zwischen Kultur und Mentoring liegt also darin nicht nur Fachwissen weiterzugeben, sondern auch Soft Skills in Form emotionaler Intelligenz weiterzureichen. Dabei kann Mentoring in alle Richtung funktionieren: Top-Down, Bottom-up und von außen nach innen.

Themen?

  • Probleme und Fragen der Mitarbeiterführung.
  • Unternehmensinterne Kommunikationsstrukturen verstehen und erhalten.
  • Mit herausfordernden Angestellten, Kollegen und Kunden umgehen.
  • Die Rolle der Führungskraft kennen und verstehen.
  • Die Rolle des Geschäftsführers verstehen und umsetzen. (Hier empfiehlt sich ein externer Mentor.)
  • Herausfordernde Situationen bewältigen: Weitermachen und durchhalten.
  • Resilienz aufbauen und Umgang mit Stress/Verantwortung.
  • Bestehende, funktionierende Strukturen erhalten und weiterleben lassen.
  • Was beschäftigt junge Angestellte und auf welche Bedürfnisse muss ich achten?
  • Meine Organisation im Außen: Wie wird sie wahrgenommen? (Hier empfiehlt sich ein externer Mentor)

 

Was wird benötigt?

  • Mentor (je nach Situation empfehlen wir externe Mentoren)
  • Mentee (alle hierarchischen Ebenen)
  • Commitment des Mentorentandems
  • Gegenseitiges Vertrauen aller Parteien (Mentor und Mentee)
  • Regelmäßiger Austausch

 

 

Warum ist das ein Culture Hack?

1. Short: Mentoring ad-hoc, in zeitlich kurzem Austausch.

2. Simpel: Mentor/Mentee aussuchen und Sparring anfragen.

3. Schnelle Aufdeckung von Herausforderungen und ersten Lösungswegen.

4. Erhaltung der internen Kultur und Sicherheit im Umgang mit Herausforderungen.

5. Flexibler und nachhaltiger Umgang mit Veränderungen.

 

PS: Mentoring lässt sich sowohl virtuell als auch in Präsenz durchführen. Gerade in der aktuellen Covid-19 Zeit und bei globalen Teams, ist Mentoring ein Must-have ;)

 

Culture Hacks sind einfache Tools, Transformation und Entwicklung voranzutreiben.

 

Mehr Impulse gibt es hier: Virtual Journey

Autor

Laura Farrenkopf

Coach & Development Expert

laura.farrenkopf@be-in-touch.net

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