Die Zukunft heißt Vielfalt

Die genaue Kenntnis ihrer Ressourcen stärkt globale Organisationen

Die Zukunft heißt Vielfalt

Die genaue Kenntnis ihrer Ressourcen stärkt globale Organisationen

Klienten berichten von ähnlichen Erfahrungen: Ihre Organisation lädt zum internationalen Meeting. Menschen aus der ganzen Welt fliegen ein. In einem Marathon wird Information ausgetauscht: Die neuesten Strategien, haufenweise Analysen – aber das Ergebnis des Meetings ernüchtert. Bei Management und Mitarbeitern bleibt das Gefühl, dass zwar viel geredet, gezeigt, erklärt wurde. Aktuell und fundiert. Dass aber dennoch ein echtes Gemeinschaftsgefühl fehlt. Die Zusammenarbeit läuft in der Folge schleppend, gesteckte Ziele werden nicht erreicht. Projekte laufen langsamer als geplant, nicht mit der gewünschten Dynamik. Generell fehlt der Schwung in der Organisation und keiner weiß, warum.

Das kollektive Gefühl der Schwere hat einen einfachen Grund: Ihre multikulturelle und crossfunktionale Zusammensetzung bremst Teams und die Organisation, ihr volles Potenzial zu entfalten. Auch wenn man eine gemeinsame Sprache spricht (meistens Englisch), die sich als Vehikel der Kommunikation durchgesetzt hat, sind Verständigung und Beziehungsaufbau schwierig. Kulturelle Eigenheiten, Mehrfachbedeutungen oder Botschaften zwischen den Zeilen werden nicht verstanden, weil die Sprachkenntnisse nicht ausreichen oder der Zugang zur anderen Kultur fehlt. Die gefühlte Unsicherheit der Menschen, die mit den unterschiedlichen Regeln, Normen und Denkweisen ihres Umfeldes klar kommen müssen, steigt. Hinzu kommt, dass eine Kultur oft als die dominante wahrgenommen wird und sich ihr Menschen anderer Kulturen unterordnen. Und: obwohl Menschen der gleichen Berufsgruppe oder Funktion zugehören, bleibt in ihrem Austausch aufgrund unterschiedlicher kultureller Hintergründe viel auf der Strecke. Insgesamt führt das zu kollektivem Vertrauensverlust und zum Mangel produktiver Beziehungen. Ein Klima der Verunsicherung entsteht. Das Potenzial von Menschen und Teams ist dadurch blockiert. Die Frage ist: Wie kommt man da raus?

Die Antwort lautet: Organisationen müssen die Vielfalt ihrer Ressourcen kennen und richtig einsetzen, damit sie effizienter werden, ihre Ziele schneller erreichen und nachhaltigere Lösungen entwickeln. Nur dann bietet Vielfalt einen Mehrwert. Dafür braucht es ein tieferes Verständnis der Beziehungen zwischen den Menschen in Teams und in der Organisation – sowie ein Konzept, wie aus losen Beziehungen kraftvolle Formen der Zusammenarbeit entstehen können.

Was ist dafür zu tun? Aus der neuen Verknüpfung vorhandener Ressourcen – etwa in interdisziplinären Projektteams - sowie dem Einsatz der Ressourcen dort, wo sie tatsächlich gebraucht werden, entsteht eine neue Dynamik. Ein vertieftes, gemeinsames Verständnis für das, was man im Team anpackt, ist dabei genau so wichtig, wie die Ausrichtung darauf, der Vielfalt vorhandener Perspektiven Raum zu geben – und Handeln aus dieser Vielfalt abzuleiten, statt sich nur an der dominierenden Kultur zu orientieren oder in Hierarchiedenken zu verharren. Eine offene und direkte Kommunikation hilft, Unterschiedlichkeiten wertzuschätzen und fördert Ideenvielfalt. Ressourcenreichtum wird dann zur Grundlage für Effizienz, Effektivität und die Fähigkeit, sich kontinuierlich zu erneuern.

Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen und Organisationen von Vielfalt profitieren, wenn Sie bereit sind, diese zu erkennen und zu integrieren. Dann öffnen sich neue Lösungsräume, das Vertrauen zwischen den Menschen wächst, die Zusammenarbeit wird produktiver und erfüllender. Bei jedem Einzelnen steigt die Motivation, einen Beitrag zu leisten. Für diese Organisationen ist Vielfalt das Kapital der Zukunft.

Weitere Informationen unter exploreyourresources

In Zusammenarbeit mit www.julieannforbes.com